Traumlos... Ziellos

Sonne, Wasser, Wind, Vakuum, Intoleranz, Ignoranz, Frust?

Nun sitze ich wieder hier und weiß eigentlich gar nicht was ich schreiben soll. Mir fehlt Sascha. Es ist alles so schwer für mich geworden. Ich sollte an die Schule, an die Hausaufgaben denken, aber ich kann immer nur an ihn denken. Denke darüber nach, was mein Herz mir sgt und das meint, dass Stürme aufziehen werden.

Ich habe Angst.

Muss Alltag bereits so früh Einzug halten? Warum? Warum muss Alltag überhaupt die Hand über uns legen? Kann nicht jeder Tag etwas besonderes sein?

Du fehlst mir in diesen Minuten so sehr. Deine warme Haut, deine Stimme. Wie eine fremde fühle ich mich in deinen vier Wänden.

Es is schwer die richtigen Worte zu finden. Dir endlich verstehen zu geben, wie ich mich fühle, dir zu zeigen, was ich fühle.

So oft habe ich wegen dir geweint. Sei es wegen deiner Ignoranz oder deiner Dickköpfigkeit gewesen. Wie oft habe ich mich allein, verletzlich, verwirrt gefühlt? Viel zu oft. Warum muss ich so oft weinen? Nur weil ich so nah am Wasser gebaut bin? Nur weil ich so emotional, so sentimental bin?

Immer wenn ich wegen etwas weine, das zwischen uns vorgefallen ist, dann denke ich daran, wie wunderbar du sein kannst. Und wie sehr das Gefühl an mir nagt dir nicht genug zu sein. Nicht gut genug für dich zu sein.

Ein Wiederhall bei den Worten: Ich liebe dich.

Er fehlt mir.

Ich sehne mich nach Liebe und Wärme. Ich verzehre mich förmlich danach. Kann ich dir nicht genug geben, dass du oft so kalt bleibst?

Nun schau ich rüber zu deinem Platz an deinem Laptop und er ist so leer. Mein Herz weint, weil einfach etwas fehlt. Dieses Bild hat den Fehler, dass du fehlst. Versteh doch endlich, dass ich keine Realistin sein kann. Ich kann mich nicht so sehr verbiegen! Ich kann nicht aufhören zu träumen! Doch wenn ich gerade den Mut habe, zu wagen, zu träumen, dann schaffst du es mit einer Präzision, die es kein zweites Mal gibt, alles wieder zu zerstören. Wie mir auffiel, dass es gut lief, nach all diesen Streitereien, so ignorierst du mich. Meinst, meine Probleme seien unwichtig. Sag mir was ich tun soll. Sag mir was ich noch tun soll?! Du glaubst gar nicht wie sehr du mir fehlst, du dämmlicher Schwachidiot! Jede Minute, die du nicht im gleichen Raum bist wie ich, ist wie ein Nadelstich durch meine Brust, tief in mein Herz. Du kannst so oft von Alltag reden wie du willst, ich spüre doch, dass es nicht Alltag ist. Es sollte kein Alltag sein, dass du so unglücklich bist und ich Angst habe dich danach zu fragen. Angst habe dich zu verletzen, indem ich versuche dir zu helfen.

Wann verstehst du endlich, dass zu einer Partnerschaft zwei gehören? Du bist nicht allein. Nicht alles allein tragen. Ich lauf nicht weg, nur weil es schwierig wird. Vertrau mir doch. Es ist ein Gefühl, als würdest du vor mir stehen mit einem riesigen Rucksack, beladen mit Steinen und mein Rucksack hat ein paar lächerlich Steinchen drin, die im Gegensatz zu deinem wirklich lächerlich ausschauen, doch du verdeckst deinen Rucksack so raffiniert, dass mir gar nicht klar war, dass du mehr als ein paar Kiesel darin hast.

Das Schönste mit dir ist die Tatsache, dass du einfach nur da bist. Du bist der Ort, an den ich immer wieder zurückkehre, der einfach da ist. Wenn ich spür, dass dieser Ort sich einigelt, dann kann ich nicht zurückkehren.

Teile mit mir doch deine Zitrone. Dann versuch ich daraus Limonade für dich zu machen. Vielleicht hab ich Zucker.

Ich schaff es nicht dich direkt anzusprechen. Angst. Angst davor, dass du dich total verschließt, du dich gedrängt fühlst. Doch drängen will ich dich nicht. Vielmehr will ich dir zeigen, dass ich fühl, das etwas nicht in Ordnung ist. Ich bin bereit für etwas mehr Steine, für Zitronen. Wenn es dir nicht gut geht, geht es mir nur noch beschissener. Versteh endlich, wie feinfühlig ich bin. Dass unsere Streitereien vielmehr Produkt unserer beider Frust ist. Doch dieser Frust kommt nicht von uns beiden. Mein Grund für Frust bist nicht du, warst du auch nie. Meist ist es die Umwelt, immer ist es dein Fehlen. Dafür, wenn ich dich wirklich brauch, bist du da und das ist mir sehr viel wert.

Wie oft wolllte ich dir in den letzten Tagen den Hals umdrehen? Viel zu oft.

Du musst mir doch nicht sagen, was für Frust du hast, aber ihn an mir auszuleben, ist unfair, es ist gemein. Meinst du, dass das richtig ist? Und du weißt, dass das stimmt. Und ich weiß, dass du nicht wegen mir frustriert bist. Aber du solltest endlich mal kapieren, dass ich zu deiner Welt gehöre und dorthin gehören WILL und das für den REST meines Lebens.

Schau mich an. Ich brauche dich. Du bist der einzige Mensch in meinem Leben, der alles kennt. Nein, es stimmt nicht. Nicht alles, ich habe Geheimnisse, aber wer hat die nicht? Es gibt Dinge in meinem Leben für die ich mich viel zu sehr schämte, als sie jemals zuzugegeben. Es gibt Tagträumereien von uns beiden, die mir viel zu peinlich sind, als sie dir zu erzählen.

Eine Frage ist da immer in mir.

Glaubst du mir, wenn ich dir sage, dass ich noch nie einen Menschen so geliebt habe wie dich?

Bedingungslos vertrau ich dir. Ich gebe dir alles was ich habe, aber das Kostbarste, das ich jemals besaß, besitzt du bereits... .

Sieh mich an. Schau mir in die Augen, sag mir, dass du mich liebst. Wenn du es nicht mehr kannst, dann schau mich an und sag mir das. Unsicherheit beherrscht mich, ob es dein Frust ist, der dich so sehr von mir fortzieht oder ob andere Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Druck will und kann ich nicht auf dich ausüben, deswegen schreibe ich nicht mehr, dass ich dich brauche, dich liebe oder sonstiges.

Ich schreibe:

Du weißt, was ich an dieser Stelle gern schreiben würde.

 

Worin besteht der Sinn des Lebens? Ein Gänseblümchen wächst und verwelkt.

Wann verwelke ich? Wenn mir Sonne oder wenn mir Wasser fehlt? Oder Luft?

Was magst du von dem sein?

 

Mir ist kalt... .

18.4.09 20:06

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