Traumlos... Ziellos

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Gefühlsüberschuss

Irgendwie sind da zu viele Gedanken in meinem Kopf, die alle um die gleiche Aufmerksamkeit ringen. Warum ist alles nur so kompliziert und warum bleibt die Zeit nicht stehen?

Schau mich doch an! Wann habe ich dir je verschwiegen, dass ich ein Wrack bin? Zu armseelig, um das eigene Leben zu organisieren. Aber so war mein Leben schon immer. Unorganisiert. Und wenn etwas organisiert war, dann war es nur mein Stundenplan. Aber manchmal gibt es Probleme, Krankheit o.ä. das kann man nicht organisieren. Das kann man nicht planen. 

Mir geht es nicht gut, weil ich unglücklich bin und jetzt, wo ich versuche stark zu sein, da geht es mir noch schlechter. Ich bin kein starker Mensch. Ich bin sogar sehr sehr schwach. Warum sonst sollte ich bei Liebesfilmen weinen? Weil ich keinen Abstand schaffen kann. Jedes Problem, das mir erzählt wird, wird automatisch zu meinem Problem. Es ist keine Absicht dahinter, kein Wille, sondern bloßer Automatismus. Es ist gerade mal die 2. Schulwoche und ich fühle mich so ausgelaugt und immer wieder hackt alles nur auf mir rum, weil ich nicht perfekt bin. VERDAMMT! Schau mich an. Ich kann nicht perfekt sein. Ich will es doch gar nicht. Allen wird ihre Macke, ihre Marode, gelassen, nur ich, ich muss perfekt sein und wenn ich nicht funktioniere, dann bricht alles über mich herein. Ich will nicht aufstehen, wenn du nicht neben mir liegst, weil der Grund mir fehlt. 

Schon so lange sage ich immer wieder: "Ich kann nicht mehr." Warte nur bis der Druck von mir fällt und man kann mich vom Boden auflesen. Ich bin kein Kämpfer, kein Schöpfer, kein Weltbeweger. Ich möchte einfach nur Evi sein. Ich will Evi und Sascha sein. Und immer wieder denke ich: Bald, bald. Ich packe das und dann kann ich endlich glücklich sein, so wie ich es diese 7 Wochen war. Doch spüre ich, wie dieser Fehler der Beeinflussbarkeit meine Seele vergiftet. Wie ich versuche kalt zu wirken und doch merke, dass meine falsche Rüstung splittert und sich in mein Herz bohrt.

Egal was noch kommt.

Egal was du sagst.

Auch wenn du jetzt schweigst.

Ich weiß ich habe versagt.

 

Wie kann ich mich nur stark machen? Imun gegen diesen Stress, diese Ausgelaugtheit? Ich will nicht mehr kämpfen. Das kämpfen war mir schon immer zuwider. Ich möchte jetzt schlafen. Seelig schlafen und von dir träumen. Du fehlst mir sehr, auch wenn du irgendwie da bist, nur fehlt mir die Geborgenheit deiner Nähe. Vieles matert mich und vieles davon verstehe nicht einmal ich... . Was soll ich nur tun? Ich möchte zu dir und meinen Frieden finden. Die Welt soll mich in frieden lassen. Du bist der Engel, der mir den Frieden bringt. Und ja, vielleicht ist das einer von vielen Gründen, weswegen ich dich liebe und verehre. 

Schau mich an und sage mir

dass alles mit uns wird

Schau mich an und sage mir

Nur du. Nur du.

Ich liebe dich.

 

Mein einziger Sascha.

8.9.09 22:47

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